index        Der Mensch-Körper und Seele

 

4. Die Sinne des Menschen und der Tiere
 
zur Wahrnehmung äußerer und innerer Reize (Signale)

 

4.1 Die 5 klassischen Sinne des Menchen:
Wahrnehmung unserer Umwelt

Heute ist ein goldener Herbsttag mit noch sommerlichen Tempera-turen, die es mir ermöglichen, auf einer Bank in meinem Garten zu sitzen.  Ich sehe die letzten Rosen, rieche ihren immer noch betörenden Duft, höre auf den Gesang der Vögel. Ich fühle die Wärme der herbstlichen Sonne und schmecke den süßen Honig  auf meinem Brot. Ich fühle aber auch den Stich einer neidischen Biene. Es werden alle meine fünf klassischen Sinne angesprochen, die schon Aristoteles (384-322 v.Chr.) beschrieb:

Sehen-Riechen-Hören-Fühlen-Schmecken.

Diese 5 Sinne ermöglichen es uns, Eindrücke (Sinnesreize) von außen zu registrieren und zu verarbeiten. Wobei meist multisenso-rische Reize auf uns einwirken, d.h. wir sehen, hören und riechen gleichzeitig. Die dabei vermittelten Eindrücke haben eine andere Qualität  als wenn wir sie singulär registrieren.

 

4.2 Tierische Sinne

Auch Tiere können mit diesen 5 Sinnen die Außenwelt wahr-nehmen. Sie sind uns dabei z.T. sogar deutlich überlegen. Einzelne Tierarten weisen darüber hinaus außergewöhnliche Sinnesleistun-gen („Superleistungen“) auf.

Die Supersinne der Tiere:

Sehen:  

Raubvögel sehen bis zu achtmal schärfer als Menschen und entdecken eine kleine Maus aus 1,5 Kilometern Entfernung.

Der Fangschreckenkrebs erkennt über 12 Farbkanäle sowie ultraviolettes und polarisiertes Licht (Menschen sehen nur drei Grundfarben).

Grubenottern besitzen ein Grubenorgan, mit dem sie Infrarot-strahlung (Wärme) sehen und Beute in völliger Dunkelheit orten können.

Hören:

Die Große Wachsmotte kann von allen Tieren die höchsten Ultra-schalltöne hören.

Elefanten nehmen tiefe Infraschallwellen über die Fußsohlen wahr und kommunizieren so über viele Kilometer hinweg.

Fledermäuse und Delfine nutzen Echolokation zur Orientierung und Jagd.

Riechen & Schmecken:

Elefanten haben den besten Geruchssinn im Tierreich mit extrem vielen Riechzellen.

Schlangen nutzen ihre Zunge zusammen mit dem Jacobson-Organ, um Duftspuren in der Luft zu analysieren.

Der Wels besitzt rund 250.000 Geschmacksknospen und schmeckt seine Umwelt über den gesamten Körper ab.

Magnet- und Elektrosinn:

Meeresschildkröten und Zugvögel orientieren sich am unsichtbaren Erdmagnetfeld.

Haie spüren kleinste elektrische Felder anderer Lebewesen über die sogenannten Lorenzinischen Ampullen auf.


 

Quellen:

·       https://share.google/6PxEbd4FyY13gkJjG
Pharmazeutische Zeitschrift, 26.01.2026, Barbara Döring

·       https://flexikon.doccheck.com/de/Propriozeptor
https://flexikon.doccheck.com/de/Interozeption

·       https://de.wikipedia.org/wiki/Propriorezeptor

·       https://de.wikipedia.org/wiki/Interozeptoren
https://de.wikipedia.org/wiki/Sinn_(Wahrnehmung)

·       Ein spannender Einblick in die verborgene Sinneswelt von Elefanten, Schlangen und Meeresschildkröten zeigt das Video:
https://youtu.be/la4MN-eREq0?si=J8jH_9t1CegKmUKS
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