[zur Startseite) 12.07.2026
4-04
Abends
Abends,
nach einem langen Tag,
lass ich an mir
vorüberziehen,
was so geschah.
Morgens,
im Garten, sah ich
die Blüten der Blumen
sich öffnen.
Sah ihre Gäste,
Bienen, Hummeln und andere
muntere Gesellen,
beim Sammeln von Pollen.
Ich saß in der Sonne
bei klarem, blauen Himmel,
kein Wölkchen verdeckte
die wärmenden Strahlen.
Später wurde es heiß,
über 30 Grad.
Im Strandkorb sitzend
unter aufgespanntem Schirm
jedoch war es erträglich.
Ein kühles Getränk
half unterstützend.
Nachmittags war es
die Lekture eines Buches,
die mich die Zeit
vergessen ließ und zum
tiefsinnigen Denken anstieß.
Abends verhalf ich den
Pflanzen des Gartens
zu einem kühlen Bad.
Und schrieb nieder das Lied,
das schon den ganzen Tag
Im Kopf mir herumging,
Es war ein schöner Tag.
Ich sage ja, zu diesem Tag.
Ich sag auch ja
zu dem Tag zuvor.
Es regnete.
Ich blieb im Zimmer.
Mir ging es nicht gut.
Der Kopf tat weh.
Kein Einfall, keine Idee
zu einem neuen Lied.
Zur Lektüre eines Buch
fehlten Lust und Konzentration.
Es ist mir bewusst,
nicht immer scheint die Sonne,
nicht immer ist der Kopf frei.
Im Wechsel von
Angenehmen zu Unangenehmen erst
wird beides bewusster empfunden.
Ich sage daher ja
auch zu diesem Tag.
Nehmen wie´s kommt,
ist meine Devise.